CHRISTOPHBORNEWASSER

Diplom-Psychologe - Fotografie - Erwachsenenbildung - Märchenerzähler

Mecklenburger Seenplatte im April 2017

Plauer See

Vor Ostern waren wir in Mecklenburg in Lenz am Plauer See. Zu dieser Zeit eine ruhige Gegend. Das Wetter war - naja - wechselhaft. Die ersten zwei Tage frisch aber sonnig. Dann auch mit gelegentlichem Regen oder aber ganz verregnet. Wir wandern dennoch viel. Am unserem Ankunftstag spazieren wir am Plauer See entlang und durch den angrenzenden Wald auf der Lenzer Höhe. Wir erkunden die Gegend mit dem Wagen: Fahren nach Malchow und Waren. Die Dörfer sind eine seltsame Mischung aus ansehnlich renoviert und teilweise vergammelt, DDR-Plattenbauten und alten Großgrundbesitz.

Am zweiten Tag wandern wir nach Zislow, einem kleinen Dorf südlich von uns. Zunächst am See entlang, dann durch den Kaakwald über die Lenzer Höhe zurück. Danach umwandern wir von Wendorf aus den Werder, eine Insel im Plauer See. Wir begegnen vielen Tieren... Auf dem Rückweg besuchen wir schließlich Malchow.

Am nächsten Vormittag fahren wir nach Plau am See, auf die andere Seite des Sees. Wir gehen einen Wanderweg, der uns angeblich auf "die Spuren der Zauersteine" bringt... Ok. Abends gehen wir noch über die Lenzer Höhe zum Großen Pätschsee.

Am nächsten Tag wandern wir nach Malchow. Dort ist ein ehemaliges Kloster mit Kunstgallerie und Orgelmuseum. Ich mache mich nachmittags auf die Suche nach Großsteingräber (kommt noch).

Es regnet am Tag drauf. Es regnet irgendwie den ganzen Tag - mal mehr - mal weniger - aber den ganzen Tag. Wir entschließen uns eine Tour mit dem Auto zu unternehmen: Wir besuchen Rödel - ein Doppeldorf - einerseits deutschen, andererseits slawischen Ursprungs. Wir fahren weiter bis Mirow, was sein Barock-Schloss gerne als Rokoko verkaufen will. Wir umrunden dann den Nationalpark Müritz bis wir über Waren und Malchow nach Lenz zurückkehren. Es regnet immer noch...

Das Wetter ist besser. Es ist zwischen dem Regen gelegentlich trocken, ehe es dann wieder in Strömen schüttet. Wir gehen am Bärenwald bei Bad Stuer vorbei. Dort werden Bären aus Gefangenschaft langsam auf ein "artgerechtes Leben" vorbereitet. Uns begegnet einer am Rand. Durch das Tal der Eisvögel nach Bad Stuer am südlichen Ende des Plauer Sees. Eine Schauer abwarten, ehe wir wieder zurück gehen können. Danach fahren wir nach Kogel und umwandern den gleichnamigen See.

Den letzten Tag wandern wir noch einmal zum Pätschsee und umrunden ihn diesmal vollständig.

Plauer See bei Plau